Header | Kampfengel | Romane | Jonathan Simpson | Udo Kübler Der neue Roman von Udo Kübler » Ich bin der elfte
Kampfengel von
Terra Nova.«
Kampfengel | Jonathan Simpson | Udo Kübler

Retter des gesamten
bekannten Universums ...

Wussten Sie, dass im ›bekannten Universum‹ mal wieder vor allem italienische Familien und Clans die Fäden ziehen? Ist aber so. Und, glauben Sie mir, Sie wissen auch sonst nicht allzu viel. Kann ja sein, dass Sie schon mal was von Jonathan Simpson gehört haben. Was aber sagt Ihnen der Name Lydia Casagrande? Kennen Sie Silvio Cinturato? Edda Blind? Wussten Sie, dass Malcolm McDermit allen Ernstes im Kilt durchs All flitzt? Und sein Cousin um acht Ecken nicht genug von … Nein, genug, an dieser Stelle! Sie sind ja noch absolut unbedarft und wissen rein gar nichts. Nichts von der uralten Rasse der Gandrabo. Nichts über die geschmeidigen Flentorier. Ja, noch nicht einmal mit Cyborgs kennen Sie sich richtig aus, stimmts?

Und was wissen Sie über Terra Nova und über Kampfengel? Na, da haben Sie aber echt was aufzuarbeiten, Mann …

Kostenlose Leseprobe

»Man behauptet, Ihr wäret ein Held, Master Simpson«, sagte der schmächtige Kerl in seiner umständlichen Art. »Und ich bin auf der Suche nach einem solchen, müsst Ihr wissen.« Womit er ihn auch schon am Wickel hatte.
»So, so, ich soll also ein Held sein, mein Kleiner? Und woran merkt man das, wenn ich fragen darf?« Jonathans Tonfall war ausgesprochen gönnerhaft.
»Seid Ihr nicht sogar ganz berufsmäßig ein Held, Master Simpson? Ich meine, solches zumindest gehört zu haben.«
Na, der macht mir ja Spaß, dachte Jonathan Simpson amüsiert und guckte etwas blasiert in die Runde. In der wilden, aber vergeblichen Hoffnung, dass jemand dem Gespräch gefolgt sein könnte. Laut allerdings fragte er, was man sich denn eigentlich unter einem Helden so vorzustellen habe.
»Ein Held ist ein Kerl, dem selbst Dinge gelingen, die einem normalen Menschen nicht gelingen können, weil dieser dazu eben nicht imstande ist«, sagte der Kleine.
»Aha.«
Jonathan Simpson schmunzelte leichtfertig und fühlte sich dabei ziemlich geschmeichelt. »Und was hat das am Ende für mich für Auswirkungen, kleiner Mann?«
Weiterhin ungeklärt blieb allerdings, wie sich der Chef der Mission deren Ablauf vorstellte. Denn nach wie vor machte er keine Anstalten, sich vor seinen Aktionen mit Jonathan zu besprechen oder ihm wenigstens Hinweise darauf zu geben, was er selbst gerade vorhatte. Und schon gar nicht, warum.
So war er tags darauf plötzlich wie vom Erdboden verschwunden, als man gerade dabei war zu erkunden, was für Spelunken, Bars und zwielichtige Etablissements es hier gab. In einer dieser Bars konnte Jonathan gerade noch verhindern, dass es zu einer Schlägerei zwischen seinem Chef der Mission und einem etwa Zweimeterzehn-Kerl aus dem Außenbezirk des Melito-Systems kam. Die Leute von dort sind allgemein eher gutmütig und geduldig. Sanft allerdings sind sie deshalb noch lange nicht. Und schon gar nicht lassen sie sich gern beleidigen oder am Nasenring durch die Arena ziehen. All das hielt allerdings den wilden Meredith de Falcone y Quastel nicht davon ab, einmal mehr den leicht reizbaren Maniac zu geben. Und wegen einer Anspielung auf seine schmächtige und kleine Gestalt unsäglich beleidigt zu sein. Und sofortige Entschuldigung zu verlangen. Ansonsten wolle er dem Heini aus dem Irgendwas-Außenbezirk mal etwas mehr Anstand beibringen. Also schnappte sich Jonathan seinen Pappenheimer und zog ihn mehr oder weniger gewaltsam von dem Hünen weg.
Der hatte bereits in aller Seelenruhe sein Jackett abgelegt und sich die Ärmel hochgekrempelt. Und da er nun schon so weit war, wollte er die Sache wohl auch sauber zu Ende bringen. Jonathan stieß also seinen sich aufführenden Partner kurzerhand durch die Tür nach draußen, zog die auch stracks wieder zu, hielt sie mühsam geschlossen und drehte sich dabei leicht zu dem kampfbereiten Außenbezirkler um.
»Du willst dir doch nicht ernsthaft an diesem kleinen Wicht die Finger schmutzig machen, oder?«, raunte er ihm zu.
»Was geht das dich an, Piefke?« Bei dieser knappen Antwort versuchte er auch schon, Jonathan von der Tür wegzudrängen.
Zeit nach Hause zu gehen, ein wenig an der Matratze zu horchen und sich dann ein paar gute Sätze zurechtzulegen, mit denen er seinen Partner bei der Polizei abholen konnte. Denn morgen ging es schon am späten Vormittag wieder weiter zu ihrer nächsten Zwischenstation.
Zwischenstation? Zwischenstation auf dem Weg wohin? Klar war die ›holde Griselda‹ Maripusi angeblich ebenfalls auf dieser Route unterwegs – unfreiwillig, wie es hieß. Wo aber der Trip für sie enden würde – oder schon geendet hatte –, war zumindest ihm, Jonathan Simpson, völlig unklar. Und vor lauter Kindermädchenspielen für seinen Reisebegleiter war er bisher noch nicht einmal dazugekommen, näheres zu deren Person zu erfahren. Geschweige denn, sich an diversen Stellen unauffällig nach ihr zu erkundigen. Und das nicht nur, weil er immer hinter dem dizzen Meredith herrennen musste, sondern vor allem, weil der ihm während der Zeit, in der er nicht gerettet werden musste, jegliche konstruktive Zusammenarbeit verweigerte. Das zumindest würde sich ab morgen gewaltig ändern, nahm sich Jonathan vor. Ansonsten würde er kurzerhand aus der ohnehin reichlich blöden Sache aussteigen.
Wie wenig Einfluss seine Pläne und Gedanken auf die laufenden Geschehnisse nahmen, wurde ihm klar, als er das schäbige Zimmer betrat, das Meredith für sie im Voraus angemietet hatte. Dort wurde er nämlich von Besuchern erwartet, die er nun wirklich nicht erwartet hatte.
»Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, ob Sie mir glauben, dass ich Griselda Maripusi bin«, sagte die junge Frau, die aus dem Sessel zu ihm aufsah. »Da es allerdings wenig Sinn ergibt, mit Ihnen über den Fortgang dieser hirnrissigen Expedition zu sprechen …«
»Mission«, fiel ihr da Jonathan ins Wort. »Mein Kumpel Meredith Dingsbum y Sonstwas spricht im Zusammenhang mit Ihrer Befreiung nicht von einer ›Expedition‹, sondern er nennt es ›Mission‹, wenn’s recht ist.«
Die, die sich Griselda Maripusi nannte, sah ihn für einen langen Moment schweigend an. »Irgendwie hat er schon ein Händchen, der kleine Meredith. Das muss man ihm lassen.«
»Wie darf ich das verstehen?«
»Mir einfach wegen so einem blödsinnigen Detail ins Wort zu fallen … Ich meine …« Sie sah ihn müde an und schien zu überlegen, was sie überhaupt zu ihm sagen sollte.

Was dich erwartet ...

Teil 1 einer epischen Saga um das Schicksal des bekannte Universums

Ein kurzer Blick
hinter die Kulissen

»Ein Held ist ein Kerl, dem selbst Dinge gelingen, die einem normalen Menschen nicht gelingen können, weil dieser dazu eben nicht imstande ist«

Tradition der großen Space Operas trifft auf den altbekannten Jonathan Simpson …

Spannung
90%
Action
80%
Handlung
70%
Humor
50%

Der Gedanke hinter
Kampfengel

Udo Kübler | Featured Image | Startseite | Sci-Fi Autor und Storyteller Udo Kübler

» Darf ich dich vorsichtig fragen,
wer oder was du in Wirklichkeit bist? «

Vordergründig geht es darum „die holde Griselda“ aus den Fängen ihrer grausamen Entführer zu befreien. Eigentlich geht es darum, was einen echten Helden ausmacht und wie man einer wird. Und am Ende steht das Schicksal des ganzen bekannten Universums zur Disposition …
Es sind die vielen mehr als eigenwilligen Charaktere, versammelt um den heldenhaften Jonathan Simpson, die diesem 1. Teil eines wahrhaft epischen Werks die Würze geben. Und wer da glaubt, in solchen spannenden und furiosen Geschichten könnten Frauen höchstens quiekende Dummchen spielen, die gerettet werden wollen, wird hier sein blaues Wunder erleben!
Hat übrigens mal jemand behauptet, dass Erotik in den Tiefen des Alls keine Rolle spielen würde …?

Signatur | Jonathan Simpson | Udo Kübler

Udo Kübler – Sci-Fi Autor & Storyteller